Die Karotte, Möhre, Rüebli

Ihre ursprüngliche Heimat ist Asien, und lange vor unserer Zeitrechnung wurde sie im Mittelmeerraum kultiviert. Als die wilde Möhre an Wiesen und Wegrändern hat sie sich verwandelt zur meist orange leuchtenden, aber auch rotviolett, bis gelben, schönen großen Karotte.

Sie gehört zu den beliebtesten und wichtigsten Gemüsepflanzen und wird auch als Saft, als Trockenprodukt und vieles mehr verarbeitet.

Fast jedes Baby erlebt, dass es nach der Muttermilch feinen Möhrenbrei bekommt, denn die Karotte ist nährstoffreich und sehr gut verträglich.

Natürlich auch als Kosmetik wird die Karotte gerne mit ätherischen Ölen verwendet.

Haut und Karotte haben eine besondere Freundschaft, auch unsere Augen freuen sich nicht nur über ihre sonnige Farbe, sondern auch über ihre Inhaltsstoffe. In der einschlägigen Literatur findet man sie als Heilpflanze. Eine leckere, rohe Karotte tut uns gut, macht uns fit und füllt den Magen.

Für die gute Küche ist sie sehr vielseitig verwendbar sogar für Süßspeisen. Die Iren nennen die Karotte wegen ihrer Süßkraft poetisch „Honig der Erde". Für die pikante Variante gibt es hunderte Rezepte, und sogar ihr frisches, zartes, knusprig gebratenes Grün zerschmilzt auf der Zunge.